Digitallinie 302
Stadt Gelsenkirchen |
45879 Gelsenkirchen
Stadt Bochum |
44787 Bochum
Stadt Gelsenkirchen |
Stadt Bochum
Seit 07/2025
Augmented Reality | App-Entwicklung
#RUHRON
Mit der Straßenbahn in die digitale Zukunft
Die Straßenbahnlinie 302 verbindet Gelsenkirchen und Bochum – und seit Juli 2025 verbindet sie auch die digitalen Highlights beider Städte. Entlang der Strecke machen interaktive Augmented-Reality-Erlebnisse an ausgewählten Haltestellen sichtbar, wie beide Städte Schritt für Schritt zur Smart City werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen der „Modellprojekte Smart Cities“ gefördert.
Einfach die kostenlose App „Digitallinie 302“ aufs Smartphone oder Tablet laden, an den Bodenstickern in der Nähe der Haltestellen den QR-Code scannen – und schon tauchen Nutzerinnen und Nutzer in die digitale Erlebniswelt ein. Ob Mobilität, Klimaschutz oder moderne Arbeitswelten – die AR-Inhalte vermitteln anschaulich und direkt vor Ort, wie innovative Technologien den Alltag verändern. Unterstützt werden sie dabei von „Potti“, einem virtuellen Begleiter, der an jeder Station Informationen gibt, Veränderungen erklärt und die Bedeutung für die Stadtentwicklung einordnet.
Vom Klimawandel bis zur Jahrhunderthalle
In Gelsenkirchen zeigen verschiedene Stationen, wie die Stadt den digitalen Wandel gestaltet. An der Haltestelle Buer Rathaus wird die Vision einer neu gestalteten De-La-Chevallerie-Straße sichtbar, die den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmenden entspricht. Im Open Innovation Lab an der Veltins Arena erleben Nutzerinnen und Nutzer, wie Bewegungs- und Klimadaten für mehr Sicherheit genutzt werden. An der Bochumer Straße in Ückendorf zeigt die Digitallinie, wie Kreativität auf historische Gebäude trifft – vom ehemaligen Gussstahlwerk über die Heilig-Kreuz-Kirche bis zum denkmalgeschützten Haus Reichstein. Allein auf dem Heinrich-König-Platz sind fünf Erlebnisse verortet, die den Klimawandel thematisieren: Die Hitzeentwicklung auf dem versiegelten Platz wird sichtbar gemacht, mobile Bäume und Hochbeete können virtuell platziert werden, und innovative Pergola-Bänke mit kühlendem Wassernebel lassen sich erleben. Ein Bronzemodell bietet zudem einen Überblick über alle Erlebnis-Haltestellen.
An der Lorheidestraße steht die Zeche Holland im Mittelpunkt – ein Ort, der den Wandel von Kohle zu Code symbolisiert. Heute trifft dort eine kreative Community aus IT, Ingenieurwesen und Nachhaltigkeit aufeinander. Am August-Bebel-Platz wird die Vision einer wassersensiblen und klimagerechten Stadt erlebbar: Unter Straßen und Plätzen entstehen smarte Lösungen für nachhaltige Stadtentwicklung.
In Bochum macht die Digitallinie 302 den urbanen Wandel ebenfalls an ausgewählten Erlebnispunkten sichtbar: Im Westpark zeigt Augmented Reality, wie aus dem einstigen Stahlwerksgelände ein lebendiger Park mit der Jahrhunderthalle als Kulturzentrum wurde. Am Bochumer Rathaus eröffnet eine digitale Litfaßsäule einen Blick in die moderne Verwaltung und das entstehende Haus des Wissens als neuen Treffpunkt für Bildung und Innovation. Rund um den Hauptbahnhof erleben Interessierte das dynamische Bahnhofsviertel im Wandel. Und am ehemaligen O-Werk-Areal entsteht mit MARK 51°7 auf 70 Hektar ein zukunftsweisendes Innovationsquartier mit Forschung, Unternehmen und über 10.000 Arbeitsplätzen.
Zwei Städte, ein Konzept
Die Digitallinie 302 ist ein Kooperationsprojekt der Städte Gelsenkirchen und Bochum. Die Straßenbahnlinie 302, die beide Städte verbindet, bildet die Grundlage: In unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen verbindet sich smarte Mobilität mit einer besonderen digitalen Erfahrung.
Mehr Informationen
zum Projekt:
Alle Informationen zur Digitallinie 302, den Haltestellen und den Download der App gibt es auf der Projektseite.








